Freitag, 31. Juli 2015

[Rezension] Susanna Kaysen - Durchgeknallt



Ich liebe Psychiatrie-Filme und deshalb gehört der Film „Durchgeknallt“ mit Angelina Jolie und Winona Ryder schon länger zu meinen Lieblingsfilmen. 

In der Flohmarkt-Kiste meiner Bücherei fand ich das autobiografische Buch zum Film und las es innerhalb von 24 Stunden durch.


Inhalt:

Susanna Kaysen wird mit der Diagnose „Borderline-Persönlichkeitsstörung“ in die Psychiatrie eingewiesen. Anfangs kann sie sich mit der Diagnose und der Einweisung kaum identifizieren, hält sie sich doch kaum für krank und hilfebedürftig.
Während ihres Aufenthalts begleiten wir die Ich-Erzählerin auf ihrem Weg zur Entlassung und lernen nicht nur sie, sondern ihre Mitpatientinnen näher kennen.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass vor allem der kleine Voyeur in mir an solchen Büchern interessiert ist. Mich interessieren die besonderen Charaktere und Schicksale, die in einer Psychiatrie aufeinander treffen und Susanna Kaysen ist es meiner Meinung nach sehr gut gelungen, diese Charaktere lebhaft darzustellen und sich in das Krankenhaus-Geschehen einzufühlen zu lassen.
Zunächst ist einem nicht völlig klar, weshalb die Autorin in der Psychiatrie ist. Im Gegensatz zu den anderen Patientinnen scheint sie ziemlich „normal“ zu sein, bis auf, dass sie in ihrer Jugend schon öfter versucht hat, sich umzubringen. 
Mit der Zeit merkt man als Leser aber, dass Susanna Kaysen sich nicht grundlos in der Psychiatrie befindet, sondern auch Depressionen, Zwangsgedanken und Psychosen zu haben scheint, die behandelt werden müssen. 
Was mir aufgefallen ist, ist der Klappentext, der irgendwie nicht mit dem Inhalt des Buches zu übereinstimmen scheint: „Mehr und mehr verliert sie sich in einer imaginären Welt. Doch mit der Hilfe der leitenden Psychologin und einer handfesten Krankenschwester findet sie zurück in die Wirklichkeit.“
Ich habe beim Lesen gar nicht feststellen können, dass es in dem Buch um die Heilung/Behandlung ihrer Krankheit geht, was sie mithilfe einer Psychologin und einer Krankenschwester schafft. Eher waren diese Nebenfiguren und auch ihre eigene Krankheit schien nebensächlich zu sein. 
Ich hatte beim Lesen eher das Gefühl, als beobachte man vor allem die anderen Patientinnen und bekomme einen Einblick in das Psychiatrie-Geschehen. Eine „Das ist der ultimative Weg zu Heilung und Entlassung“-Entwicklung konnte ich nicht erkennen, was ich auch nicht weiter schlimm fand.
Susanna Kaysen hinterfragt sich und ihre Krankheit vielmehr, zweifelt an einigen Punkten, die in der offiziellen Definition der Borderline-Persönlichkeitsstörung zu finden sind und somit auch an dem gesellschaftlichen Umgang mit Menschen, die einen anderen Lebensstil führen, anders denken und anders fühlen. 

Fazit: Ein unterhaltsames Buch, das Einblick in eine fremde Lebenswelt mit außergewöhnlichen Schicksalen gebietet.


3 von 5 Sternen



Donnerstag, 30. Juli 2015

Auf der Wunschliste: Der Ehebruchroman

Anlässlich eines Buches, welches ich demnächst lesen werde, habe ich mir vorgenommen, mich auch anderen, thematisch ähnlichen Werken, dieser Zeit zu widmen. 
Bei dem Buch handelt es sich um "Effi Briest" von Theodor Fontane. 
Zu "Effi Briest" habe ich 2009 oder 2010 bereits einen Film im Kino gesehen und fand ihn sehr bewegend. 
Ein weiterer bekannter Vertreter des Ehebruchromans, wenn nicht sogar der bekannteste, ist "Anna Karenina" von Leo Tolstoi. Auch hierzu gibt es mehrere bekannte Verfilmungen. Die jüngste ist grad ein paar Jahre alt und mit Keira Knightley in der Hauptrolle. 
In dieser Reihe sollte man auch "Madame Bovary" von Gustave Flaubert nennen, ein bekannter französischer Ehebruchroman aus derselben Epoche. 


  


Doch was macht die Romane zu etwas besonderem? 
Für die literarische Epoche des Realismus ist es üblich, dass in den Romanen, Novellen und Erzählungen dieser Zeit vor allem sozial- und gesellschaftskritische Themen und ihre sich daraus ergebenden Folgen, wie moralische und individuelle Konflikte, behandelt werden. 
Die "Ehebruchromane" des Realismus behandeln somit also nicht nur die moralischen Konflikte, die sich durch die Probleme in der Ehe ergeben, sondern auch den individuellen Konflikt der Ehebrecherin, also ihr psychologischer und sozialer Werdegang innerhalb des Romans und rund um den Ehebruch. Der Autor hinter diesen Romanen bleibt gemäß des Realismus jedoch neutral und schreibt, ohne moralisierend zu bewerten. Dies bleibt der Leserschaft vorbehalten und die hat es meist schwer, zu beurteilen, was moralisch verwerflich ist und was nicht. Denn beim Lesen kommen Fragen auf wie "War der Ehebruch der Frau überhaupt moralisch verwerflich oder ist es der Ehemann oder die sozialen Ungerechtigkeiten, die die Frau zum 'Ausbruch' zwingen?" und dabei tritt natürlich immer die soziale und gesellschaftliche Situation der Frau im Europa des 19. Jahrhunderts in den Vordergrund. 

Der Ehebruchroman läuft meist nach einem bestimmten Schema ab: Werbung, Verführung, Entdeckung, Bestrafung. Außerdem birgt diese Art von Roman immer wieder ähnliche Figuren: Die verheiratete Frau, die in ihrer Ehe aus verschiedensten Gründen unglücklich ist, der Verführer, der der Frau zeigt, wie schön Verliebtheit und/oder Sexualität sein können und natürlich der Ehemann, der durch irgendeine Konsequenz versucht, seine männliche Ehre wieder herzustellen, sobald er vom Ehebruch erfahren hat. Der Untergang der Ehebrecherin gründet sich meist auf dem sozialen Abstieg, der durch den Ehebruch und all seiner Konsequenzen verursacht wird. 

Kennt ihr noch mehr Ehebruchromane dieser Epoche? Und wie findet ihr sie im Allgemeinen? :)

Mittwoch, 29. Juli 2015

[Rezension] Rocko Schamoni - Dorfpunks





Wer ist eigentlich Rocko Schamoni? Rocko Schamoni war mir nur bekannt als Betreiber des „Golden Pudel Clubs“ in der Hafenstraße in Hamburg, ein Club, den ich vor ein paar Jahren auch ab und zu mal besuchte. Dass er schreibt und darüber hinaus noch musiziert, schauspielert und so weiter und so fort, war mir bis vor kurzem nicht bekannt.

Auf das Buch wurde ich vor allem aufmerksam, weil ich Schamonis Namen als Clubbetreiber kannte. Außerdem habe ich ein kleines Faible für autobiografische Bücher, die den Lebensabschnitt der Jugend in den Mittelpunkt stellen. 

Inhalt:
Im autobiografischen Roman „Dorfpunks“ verarbeitet Rocko Schamoni seine Erinnerungen an seine Jugend, die er Ende der siebziger auf dem Dorf in Schleswig-Holstein verbringt. Dabei sind vor allem die typischen Themen, die jeden Jugendlichen bewegen, im Mittelpunkt: Freunde, Parties, Schule, Alkohol, Drogen, der erste Sex, die erste Liebe. Diesem übergeordnet ist für Schamoni und seinen Freundeskreis die Jugendbewegung des Punk mit seiner Musik, seiner Lebenseinstellung, seiner Ästhetik und der Sauferei.

Meine Meinung:
„Dorfpunks“ von Rocko Schamoni ist literarisch eher leichte Kost und inhaltlich ein sehr unterhaltsamer und interessanter Roman, der schnell durch gelesen ist. Als Leser kann man sich sehr in die Dorfjugend Ende der Siebziger hinein fühlen, auch wenn einige Charaktere ziemlich krass erscheinen.
Die einzelnen Kapitel sind teilweise eher Nacherzählungen von bestimmten Erlebnissen oder Anekdoten, die einem der Autor näher bringen will. Diese scheinen chronologisch aufgebaut zu sein.
Weniger Platz in „Dorfpunks“ ist jedoch für Emotionen. Der Roman scheint eher der Unterhaltung zu dienen. Es gibt kaum Stellen, die einen berühren, oder Stellen die einen mitfühlen lassen. Vielmehr ist man erstaunt, geschockt, muss schmunzeln über einige Dinge, die der Ich-Erzähler in seiner Jugend als Dorfpunk so erlebt hat.

Fazit: 
"Dorfpunks" ist ein unterhaltsames Werk, was Einblick in eine bestimmte Jugendkultur und in das Leben eines jungen Menschen gibt, aber auf Emotionen und Tiefgang verzichtet.

3 Sterne


Montag, 27. Juli 2015

[Rezension] Tomek Tryzna - Zauberer



Von Tomek Tryzna habe ich bereits den beeindruckenden Roman „Fräulein Niemand“ gelesen und musste mir „Zauberer“ von ihm bestellen, um zu schauen, was Herr Tryzna noch so auf dem Kasten hat.

Inhalt:
Romek Stratos lebt mit seinen Eltern und seiner Schwester im kommunistischen Nachkriegspolen und glaubt, dass er verantwortlich für das Unglück seiner Familie ist: Lala, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, bietet ihm an, mit ihrem Tretauto zu fahren und Romek lässt die elterliche Wohnung unbeaufsichtigt. Einbrecher nehmen in diesem Moment alles, was wertvoll ist, und zurück bleibt eine Familie, die dadurch in Schulden getrieben wird und von der gut situierten Gesellschaft in ärmliche Verhältnisse rutscht. Romek versucht, obwohl er selber noch zur Schule geht, alles, was er kann, dass es seiner Familie besser geht, doch muss immer wieder die Erfahrung von Verlust machen.

Meine Meinung:
„Zauberer“ von Tomek Tryzna hatte ich schnell durchgelesen, es hat mir vom Stil und von der Thematik her gut gefallen.
Die Geschichte um Romek und seine Familie war für mich sehr fesselnd, da ich immer gehofft  hatte, dass es der Familie bald wieder besser gehen würde, dass sein Vater aufhört, zu trinken, dass seine Eltern aufhören, zu streiten und dass sie es schaffen, wieder erfolgreich als selbstständige Schneider arbeiten zu können.
Tryzna hat eine Vorliebe für Gedankengänge und Fantasien seiner Protagonisten, die er sehr bildlich und manchmal traumartig verworren niederschreibt. Bereits bei „Fräulein Niemand“ konnte man erkennen, dass Tomek Tryzna die Grenzen zwischen der Realität und der Fantasie der Protagonisten verwischt, sodass an einigen Stellen nicht ganz klar ist, ob hier nun fantasiert wird oder etwas wirklich in der Geschichte geschieht. Dies scheint aber immer zu passen, da die Hauptperson in „Zauberer“ sowie in „Fräulein Niemand“ ein nicht ganz einfaches Schicksal haben, aus dem sie sich mit diesen Tagträumen wegzudenken scheinen. Tryzna scheint diese kindliche Fantasterei als Stilmittel zu nutzen. Vielleicht, um die nicht ausgesprochene Hilflosigkeit seiner Protagonisten darzustellen?
Romek wirkt während der Versuche, seine Mutter zu schützen und seine Familie zu unterstützen immer sehr reif und verantwortungsbewusst, obwohl er noch ein Kind ist. Er scheint nie wirklich überfordert mit der Situation zu sein und träumt davon, den Menschen, die er liebt, zu helfen und für sie sorgen zu können, doch dabei verlieren sich seine Träume manchmal.
Der Roman „Zauberer“ von Tomek Tryzna ist eine kleine Reise in das Leben einer Familie im kommunistischen Polen mitsamt ihren Träumen, Glücksmomenten und Verlusten.


4 von 5 Sternen



Sonntag, 26. Juli 2015

[Rezension] Wally Lamb - Die Musik der Wale




Dieses Buch habe ich von einer guten Freundin zum Geburtstag bekommen. Sie hatte es mir wärmstens empfohlen und gemeint, dass es mir sehr gefallen würde.
Diese Behauptung musste ich sogleich überprüfen. 


Inhalt:
Dolores ist ein sensibles Mädchen und lebt im Connecticut der 50er Jahre. Sie wächst als einziges Kind bei ihrem gewalttätigen Vater und ihrer labilen Mutter auf, bis diese sich trennen und Dolores zu ihrer Großmutter ziehen muss, mit der sie in den ersten Jahren kaum zurecht kommt. Ihre Mutter kommt in die Psychiatrie und so ist Dolores vorerst, mit ihrer ungeliebten Großmutter, auf sich alleine gestellt, denn Kontakt zu ihrem Vater hat sie kaum noch. 
Die einsame Dolores bleibt vor Schicksalsschlägen nicht verschont: Sie wird Opfer einer Vergewaltigung, ihre Mutter kommt bei einem Unfall ums Leben, sie bricht ein Studium ab, landet nach einem Selbstmordversuch in der Psychiatrie, heiratet und lässt sich scheiden. 
Währenddessen wird dem Leser erzählt, wie Dolores von einem traurigen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau heran reift, die sich letzten Endes mit sich selber und ihrem Lebenslauf versöhnt.


Persönliche Meinung:
„Die Musik der Wale“ war für mich von vorne bis hinten ein berührendes Buch. Wie man der Inhaltsbeschreibung entnehmen kann, muss man mit Dolores durch ganz schön viele Schwierigkeiten durch und dabei hat man teilweise das Gefühl „Langsam reicht’s! Das Mädchen hat doch schon genug durchgemacht! Wieviel kann ein Mensch ertragen?“
An einigen Stellen kamen mir wirklich die Tränen und ich habe sehr mit der Protagonistin mitgefühlt. Die Schauplätze, die Situationen und Dolores‘ Gefühlswelt sind sehr anschaulich und nachvollziehbar beschrieben.
Auch Dolores‘ persönliche Entwicklung war für mich immer nachvollziehbar, da viele Marotten und Eigenschaften, die sie erworben hat, ein Resultat ihrer negativen Erfahrungen waren. 
Trotzdem war ich teilweise genervt von ihr und war von ihrem Verhalten angewidert. Auch scheint der Autor dabei manchmal etwas in die Klischeekiste gegriffen zu haben. So ist Dolores nämlich durch die traumatische Vergewaltigung und durch Frust übergewichtig geworden. Die meiste Zeit ihrer Jugend verbrachte sie mit Essen, oder eher gesagt Fressanfällen, vor dem Fernseher.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass hierbei eine klischeehafte Übergewichtige vom Autor konstruiert wurde. Klischeehaft, wie sie sich verhält, wie sie sich selber sieht und wie sie von anderen wahrgenommen wird.
Doch Gott sei Dank entwickelt sich Dolores in verschiedene Richtungen, bis sie letztendlich zu einer zufriedenen Frau wird, die sich mit sich selber und ihrem Leben vertragen hat und das Glück an anderer Stelle findet, als erwartet. Diese Reise durch Dolores‘ Leben wirkt wie ein Roadmovie durch ein schwieriges Leben, wie eine Fahrt, dessen Ziel unerreichbar scheint und glücklicherweise dann doch irgendwann über kurvige Straßen erreicht wird. 




4 von 5 Sternen



Samstag, 25. Juli 2015

Zurück

Soo, die Buch-Blog-Welt hat mich wieder. Doch was ist in dem vergangenen Jahr (+ein paar Monate) meiner Abstinenz geschehen?
Eigentlich nicht viel, um ehrlich zu sein. Zum Lesen und rezensieren brauche ich Ruhe. Vor allem Ruhe im Kopf. Die hatte ich in den vergangenen Monaten nicht wirklich. Kleinere private Höhen und Tiefen haben mich vom Lesen abgehalten und im Sommer verbringe ich meine freie Zeit so oft es geht draußen mit Freunden, sodass ich dabei kaum zum Lesen komme.
Auch habe ich viel gezeichnet und dabei an meiner Entwicklung gearbeitet. Wer Interesse hat, kann ja mal hier reinschauen: http://www.facebook.com/ErinaSchnabu.Art

Dass ich jetzt wieder angefixt worden bin, was das Lesen angeht, hat einen ganz simplen Grund: Ich war etwa einen Monat lang ohne WLAN. 

Im Winter habe ich bereits wieder ein Buch gelesen, was mir eine Freundin zum Geburtstag schenkte. „Die Musik der Wale“ von Wally Lamb. Dazu wird bald eine Rezension folgen.
Außerdem habe ich gelesen (und bereits rezensiert) „Zauberer“ von Tomek Tryzna, „Dorfpunks“ von Rocko Schamoni, „Durchgeknallt“ von Susanna Kaysen und „Buddenbrooks“ von Thomas Mann. Auch diese Rezensionen werde ich hier nach und nach veröffentlichen.

Ich hatte mir mit diesem Blog das Ziel gesetzt, mehr zu lesen und Büchern mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als ich es bisher getan habe.
Da mich jedoch auch solche „Zwänge“ nicht ans Lesen binden, habe ich mir für die Zukunft vorgenommen, mich da nicht unter Druck zu setzen, sondern zu Lesen und Rezensieren, wann ich Lust habe.
Lesen tue ich ja in erster Linie für mich selber und auch das Rezensieren diente eher mir, damit ich auch später noch mal nachschauen kann, was ich so gelesen und wie ich es bewertet habe.
Natürlich ist es auch schön, wenn andere meine Rezensionen lesen, sie in irgendeiner Form bewerten oder sie als hilfreich empfinden, was letztendlich ja auch der Sinn einer Rezensions-Community ist.
Ich möchte zukünftig lesen und darüber schreiben, ohne ein „MUSS“ im Nacken zu haben. Ich werde mich wohl auch so gut es geht aus Community-Lese-Aktionen, die Termine beinhalten und mit Punkten bewertet werden heraus halten, um nicht so unter Druck zu geraten.
Vielmehr werde ich für mich selber eine „Must Read“-Liste erstellen, die ich abarbeiten werde, in einem Tempo, wie es mir Spaß macht.

Auch hatte ich damals vor ca. einem Jahr Rezensionsexemplare angefordert und bin mit dem Druck, sie nun lesen und rezensieren zu müssen, nicht zurecht gekommen. Kennt das jemand?
Wenn ich ein Buch lese, muss ich richtig Lust darauf haben, mir muss richtig der Sinn nach dieser Thematik, nach dem Stil stehen. Manchmal dauert es, bis ich mich auf ein Buch einlassen kann.
Ein Buch, was ich zur Rezension bekommen habe, habe ich zu einem 3/4  durchgelesen und dann abgebrochen, weil es mir nicht soo sehr gefallen hat. Ist es dann trotzdem rezensierbar, obwohl ich es nicht zu Ende gelesen habe?


Ich hoffe, es sind noch immer ein paar Mitleser hier unterwegs und ich hoffe, ihr werdet auch in Zukunft Freude am Lesen meiner Rezensionen haben.